Mein Blog zum Vatersein – Neuzeitvater

Wenn zwei Menschen Eltern werden, so werden mit der Geburt des ersten Kindes auch eine neue Mutter und ein neuer Vater geboren. Mütter stehen bei der Erziehung und der Versorgung der Kinder eigentlich fast immer an der ersten Stelle. Aber was ist eigentlich mit den Vätern? Sind sie der Elternteil zweiter Klasse? Oder vielleicht auch eine oft unterschätzte Ressource in der Familie? Versorger? Berater? Beobachter? Autoritätsperson? Ob es eine bewusste Entscheidung war Vater zu werden oder man in diese Rolle schneller bekommen hat als einem lieb war. Die Chance einem Menschen beim Aufwachsen zu begleiten und ihn für sein Leben vorzubereiten ist eine der größten, schwierigsten und wichtigsten Aufgaben, die ein Mensch haben kann. Gerade deswegen sollte man als erstes lernen, sich selber nicht so ernst zu nehmen.

In meinem Blog Neuzeitvater möchte ich mich mit der Rolle als Vater auseinandersetzen! Wie schafft man es zwischen dem „Traditionellen Familienbild“ und den Anforderungen einer Familie in der Neuzeit alles unter einen Hut zu bringen? Wie möchte ich meine Rolle als Vater ausfüllen? Wie kann ich eine gute Bindung und Beziehung zu meinen Kindern aufbauen? Was ist ein Familienbett? Fühlen sich alle Männer unter der Geburt so Hilflos? All das sind Fragen, welche täglich werdende Väter beschäftigt. Mein Ziel ist es mit meiner Community ins Gespräch zu kommen, was bedeutet Vater sein 2017?!

Wer ich bin!

Mein Name ist Sebastian, ich bin 30 Jahre alt und werde im März zum dritten Mal Vater. Meine beiden Kinder heißen Jonathan (4) und Hanna (2) Ende März erwarten wir eine kleine Tochter. Ich und meine Frau haben uns vor 13 Jahren kennengelernt und haben schon früh gewusst, dass bei unserm gemeinsamem Weg, Familie die wichtigste Rolle spielen soll.

Ich bin Sozialpädagoge und arbeite im Jugendamt. Dort erlebe ich die unterschiedlichsten Familien und stelle auch immer wieder fest von welchen Seiten Herausforderungen auf Familien zukommen.

Dieser Blog soll sich genau um diese Herausforderungen des Alltags, Erziehungsprobleme, glücklichen und weniger glücklichen Momente des Familien und Vaterdaseins drehen. Er soll verdeutlichen, dass das Spektrum der Norm viel größer ist, als man es manchmal zu vermuten vermag.

 

Vater sein ist… großartig!

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