Väter passen auf ihre Kinder auf! -Eine Frage der Semantik

Wenn man über Sprache nachdenkt:

Wenn man bei einer Suchmaschine im Internet „auf Kinder aufpassen“ eingibt bekommt man Ungefähr 65.800.000 Ergebnisse. Die ersten Ergebnisse schlagen einem vor, diesen Satz ins Englische zu Übersetzen. Weitere Ergebnisse sind Minijobs mit denen sich Schüler etwas Taschengeld dazu verdienen können. Sogar Treffer bei Ebay Kleinanzeigen gibt es als Dienstleistungsangebote. Als ich vor einiger Zeit zu Hause mit einem Freund telefonierte, erklärte ich Ihm, dass ich an diesem Abend nicht spontan vorbei kommen könne, da meine Frau zum Sport gehe und ich auf die Kinder aufpasse.

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Die ersten Wochen zu fünft – Ein Erfahrungsbericht

Puh – Der erste Monat zu fünft ist um.

Zeit für ein erstes Résumé des Familienlebens mit drei Kindern

Nachdem die ersten Tage ganz nach dem Motto kuscheln und kennen lernen verbracht wurde hatten wir eine Woche lang nacheinander mit einer ordentlichen Magen-Darm Episode zu kämpfen. Reihum hatten Hanna, Jonathan, Silja und letztendlich ich mit Übelkeit und den unangenehmen Nebenerscheinungen zu kämpfen. Unser Neuankömmling Paulina wurde zum Glück verschont. Allerdings hat uns das ein wenig das Wochenbett verhagelt, da ich ebenfalls anderthalb Tage flach lag (keine Männergrippe!).

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Drei Gründe für ein Familienbett

Zusammen mit seinen Kindern im Familienbett zu schlafen kann den Familienalltag positiv beeinflussen. Damit es mit dem Familienbett gut funktioniert sollten allerdings auch einige Dinge beachtet werden. Es sollte ausreichend Platz vorhanden sein. Ein Familienbett auf 90 cm mit drei Personen oder mehr bringt keinerlei Entlastung.

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Das Wochenbett – Wieso weshalb warum!

Was das Wochenbett eigentlich sein sollte!

Das Wochenbett sollte für Frau nach der Geburt die Zeit sein sich zu erholen und mit dem neuen Familienmitglied zu kuscheln, zu stillen und zu schlafen. Im Idealfall sollte 40 Tage lang das Bett gehütet werden um sich von den Strapazen der Geburt zu erholen. In der Theorie sollte die Wöchnerin sich kaum  aus dem Bett bewegen, allein um den Beckenboden zu entlasten und evtl. Geburtsverletzungen auszukurieren. Auch für das Stillen und die Rückbildung sollte das Wochenbett eingehalten werden. Dabei sollte Stress unbedingt vermieden werden.

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Unsere Hausgeburt – Eine Timeline

Sie ist endlich da! Das Warten hat ein Ende. Am 31.03.2017 um 22:39 Uhr ist unsere kleine Paulina mit 52cm und 3500 Gramm in unserem Wohnzimmer auf die Welt gekommen. Eine Timeline der Hausgeburt.

Morgens

31.03.2017 – 04:00 Uhr

Jemand für mich wildfremdes steht in meinem Schlafzimmer  und sagt: Hallo Sebastian, eins deiner Kinder bräuchte dich mal. Wie sich herausstellt ist es die Hebamme Verena, die ich noch nicht kennengelernt habe. Meine Frau liegt in der Badewanne und weht. Ich stehe auf und kümmere mich um Jonathan. Das fängt wirklich großartig an, hab ich die Hälfte schon verschlafen?

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Warten auf die Geburt – Ein Geduldsspiel

Das Ende einer Schwangerschaft ist immer mit Strapazen verbunden. Nicht nur meine Frau ist mit den Nerven am Ende, weil der Körper sie gnadenlos ausbremst. Ich merke ebenfalls, dass mir langsam die Geduld ausgeht. Es stellt sich die unweigerliche Frage, wann geht es endlich los. Sich auf die Couch setzen und warten lässt die Zeit aber noch zäher wirken. Das machen wir um die Wartezeit auf die Geburt zu verkürzen.

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Wir planen eine Hausgeburt! –Eine Checkliste für den Ernstfall

Hausgeburt

Wir haben uns dafür entschieden, dass unser drittes Kind in unserem Wohnzimmer das Licht der Welt erblicken soll.  Ein wenig Erfahrung bringen wir bereits mit, da unsere (bald) Mittlere ebenfalls zu Hause geboren wurde. Die Geburt von Hanna empfanden wir als Eltern sehr entspannt und intim, so dass wir auch diesmal eine Hausgeburt planen.

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Orks sind grausame, blutrünstige und gruselige Monster!? – Falsch

Mein Papa ist ein Ork – von Rudolf Eizenhöfer – Verlag Schwarze Ritter (c)

Orks, vor allem Orkpapas, sind liebevolle und sympathische Wesen, welche für sich und ihre Sprösslinge nur eine schöne Heimat finden wollen um dort bescheiden zu leben.  In meiner ersten Buchvorstellung möchte ich euch das Buch von Rudolf Eizenhöfer „Mein Papa ist ein Ork!“ ans Herz legen, welches im Verlag Schwarze Ritter erschienen ist.

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Schwangerschaft und die Beziehung zum Kind

Schwangerschaft 1 –Unser Sohn Jonathan (4)

Wir werden zum dritten Mal Eltern. Ich kann mich noch ziemlich genau daran erinnern, wie es bei meinem Sohn gewesen ist, immerhin ist es noch keine 5 Jahre her.  Zu dieser Zeit war ich noch Student und wir hatten die Möglichkeit die Schwangerschaft in Gänze zu zelebrieren. Wir waren bei einem gemeinsamen Geburtsvorbereitungskurs im Geburtshaus und haben wöchentlich Bilder zu dokumentationszwecken geknipst. Als Highlight dann noch Bauchbilder bei einer Fotografin, welche nun auch noch in unserem Schlafzimmer die Wand schmücken. Ich habe „fast täglich“ (Meine Frau wird bestimmt etwas anderes sagen) den Rücken massiert und mit unserem ungeborenen Jonathan gesprochen.  Mein Sohn ist ein echtes Mama-Kind geworden und eher ein ruhiger Vertreter seiner Art. Als wir mit ihm im Winterurlaub Schlitten fahren waren, erklärte er uns nach geschlagenen drei Abfahrten, dass es  zwar ganz schön gewesen sei, er nun aber wieder nach Hause wolle um ein Buch zu lesen. Dieses Verhalten stößt bei mir so manches Mal auf ein gewisses Unverständnis. Allerdings kenne ich meinen Sohn ja mittlerweile und ich weiß auch wofür er sich begeistern lässt. Jonathan ist mit seinen 4 Jahren ein absoluter Rollenspieler. Da ich auch einen Hang zum Rollenspiel hege, weiß ich jetzt, dass ich den Ausflug in den Park nicht wegen des Parks, der Rutsche oder dem Klettergerüst oder der Schaukel machen muss, sondern weil ein großer Schatz darauf wartet, von uns entdeckt  zu werden.

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Mein Blog zum Vatersein – Neuzeitvater

Wenn zwei Menschen Eltern werden, so werden mit der Geburt des ersten Kindes auch eine neue Mutter und ein neuer Vater geboren. Mütter stehen bei der Erziehung und der Versorgung der Kinder eigentlich fast immer an der ersten Stelle. Aber was ist eigentlich mit den Vätern? Sind sie der Elternteil zweiter Klasse? Oder vielleicht auch eine oft unterschätzte Ressource in der Familie? Versorger? Berater? Beobachter? Autoritätsperson? Ob es eine bewusste Entscheidung war Vater zu werden oder man in diese Rolle schneller bekommen hat als einem lieb war. Die Chance einem Menschen beim Aufwachsen zu begleiten und ihn für sein Leben vorzubereiten ist eine der größten, schwierigsten und wichtigsten Aufgaben, die ein Mensch haben kann. Gerade deswegen sollte man als erstes lernen, sich selber nicht so ernst zu nehmen.

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